Sägeführung für Zinken

  • Die Konstruktion besteht aus 18mm Birke Multiplex (aufgedoppelt) und 9mm Birke Multiplex.

    Der aufgedoppelte und damit 36mm starke Block wird auf eine 9mm starke Grundplatte geleimt. In die Grundplatte wird eine 9mm breite und etwa 5mm tiefe Nut gefräst, die später die senkrechte Spannhilfe aufnimmt.
  • Auf dem Kreissägetisch wird mit dem Winkelanschlag der gewünschte Winkel eingestellt. Üblich sind Winkel von

    1:6 (9-10 Grad) für Weichholz
    1:8 (7-8 Grad) für Hartholz

    Danach wird die senkrechte Spannhilfe in die Nut geleimt.
  • An den Seiten wird jeweils ein 10mm Neodym-Rundmagnet eingelassen. Durch diese Mageten wird die Säge an der Führung gehalten.
  • Zur Anwendung: Die beiden zu verbindenden Teile werden mit ihren Außenseiten aneinander zusammengespannt und dort, wo sich die Teile berühren, Markierungen angebracht. Die Aufteilung muss dabei nicht zwingend symmetrisch sein. Selbst eine willkürliche Aufteilung funktioniert.

    Die Abfallstücke werden deutlich gekennzeichnet.
  • Die Sägeführung so auf dem Brett festzwingen, dass das Abfallstück sichtbar ist. Die Kante der Sägeführung muss auf der Markierung liegen ("halber Riss").
  • Die Schwalben werden gesägt. Der Magnet hält die Säge. Gesägt wird bis zur angezeichneten Materialstärke.

    Die verwendete Säge sollte idealerweise keinen Rücken haben.
  • Zum Sägen der Zinken wird die Sägeführung um 90 Grad umgelegt und mit der anderen Spannfläche am Werkstück festgespannt.
  • Ausstemmen der Abfallstücke
  • Teile zusammenstecken, passt :-)